Walking/Nordic Walking

Der Begriff „Walking“ stammt aus dem angloamerikanischen und bedeutet soviel wie „Gehen“. Walking ist aber mehr als nur Gehen. Walking ist ein flottes und bewusstes Gehen unter Beachtung einer bestimmten Technik, der Körperhaltung, des Armeinsatzes, der richtigen Abrolltechnik der Füße, des Rhythmus und des Tempos, bei dem die Pulsfrequenz durch eine bestimmte Schrittzahl in der Minute in einen optimalen Trainingsbereich gebracht wird. Dadurch ergibt sich nicht nur ein positiver Trainingseffekt für das Herz-Kreislaufsystem, sondern für den ganzen Körper. Je nach Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand kann es der Situation eines jeden Menschen angepasst werden. Die überaus positiven Wirkungen von Ausdauertraining wie Walking für Prävention und Rehabilitation sind bereits umfassend untersucht und belegt worden (Berg , 1989; Hollmann & Hettinger, 1990; Niesten-Dietrich, 1992).



Walking verbindet die Vorteile von sportlicher Betätigung mit einem reduzierten Verletzungsrisiko durch geringe Belastung von Gelenken, Sehnen, Bändern und der Wirbelsäule. Daher ist Walking besonders für Rehabilitations- und Präventionstraining gut geeignet, ebenso für Rheumapatienten, Diabetiker und Adipositaspatienten.

In der Prävention kann Walking auf ähnlich vielfältige Weise eingesetzt werden. Durch die überaus positive Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem kann Erkrankungen in diesem Bereich vorgebeugt werden. Aber auch der gesamte Stütz- und Bewegungsapparat profitiert, in bezug auf die Verbesserung von Kraft- und Dehnfähigkeit, vom Walking.

Beim NORDIC WALKING werden zusätzlich spezielle Walkingstöcke hinzugenommen. Diese bewirken ein verstärktes Oberkörpertraining und intensivieren die Belastung für das Herz-Kreislaufsystem. Nordic Walking eignet sich besonders für fortgeschrittene bzw. walkingerfahrene Teilnehmer.


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